Rauchmelder in Handschellen
Cybersecurity, Deutschland, IT, IT-Sicherheit, Politik, Sicherheit

Hackerparagraf: Wer Lücken meldet, riskiert das Strafrecht

Der Hackerparagraf steht seit 2007 im Strafgesetzbuch, und fast genauso lange fordern Informatiker, ihn zu ändern. Am 25. August 2026 hat die Gesellschaft für Informatik (GI) den nächsten Anlauf genommen und ein 25-seitiges Whitepaper zur Reform des Computerstrafrechts vorgelegt. Entstanden ist es aus drei Workshops im Mai und Juni mit Leuten aus Sicherheitsforschung, Automobilindustrie und

Vogelstimmen statt Firewalls
Cybersecurity, Datenschutz, Deutschland, IT, IT-Sicherheit, KRITIS, NIS-2, Öffentliche Verwaltungen, Politik, Sicherheit

Cybersicherheit im Bund: Vogelstimmen statt Firewalls

Die Cybersicherheit im Bund hat seit dem 12. August 2026 ein amtliches Zeugnis, und es liest sich wie die Beurteilung eines Auszubildenden, den man leider nicht kündigen kann. Der Bundesrechnungshof hat dem Haushaltsausschuss auf 31 Seiten aufgeschrieben, wie die Bundesregierung ihre eigene IT schützt. Kurzfassung: Sie weiß es nicht. Dafür weiß sie jetzt, wie ein

Microsoft
Betriebssystem, IT, Microsoft, Microsoft Windows

Windows-Update-Zertifikate laufen 2027 ab: die Fristen

Am 17. Mai und am 19. Juni 2027 laufen Windows-Update-Zertifikate ab, mit denen Windows prüft, ob es wirklich mit Microsofts Update-Servern spricht. Wer bis dahin nicht den nötigen Patchstand hat, bekommt über Windows Update nichts mehr, weder Sicherheits- noch Qualitätsupdates. Microsoft hat das am 8. Oktober 2026 im Windows IT Pro Blog angekündigt. Die Entwarnung

Das Recht liegt auf dem Boden
Deutschland, Israel, Politik

Staatsräson Israel: Schweigen ist keine Freundschaft

Heute vor drei Jahren hat die Hamas in Israel nach Angaben der Bundesregierung mehr als 1.000 Menschen ermordet und 250 verschleppt. Die Bundesregierung erinnert daran mit einem langen Text auf ihrer Website, acht Minuten Lesedauer. Das ist richtig so. Was seit Jahren unter dem Stichwort Staatsräson gegenüber Israel läuft, steht dort noch einmal schwarz auf

Bundes App
Deutschland, Öffentliche Verwaltungen, Online Zugangsgesetz (OZG), Politik

Deutschland-App: Die Union bestellt, keiner weiß was

Die Bundesregierung lässt eine Deutschland-App bauen. Fragt man sie, was das bisher gekostet hat, was die App können soll und wer daran arbeitet, lautet die Antwort sinngemäß: Fragen Sie die Telekom. So steht es, höflicher formuliert, in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, Drucksache 21/8304, übermittelt am 30. September 2026 und bisher nur

CMDB oder einfach raten
CMDB, Deutschland, IT, Politik, Souveränität

Digitale Souveränität: Der Bund braucht eine ITIL-Schulung

Über digitale Souveränität redet in Berlin inzwischen jeder. Wovon genau der Bund abhängig ist, kann dort aber niemand sagen. Anke Domscheit-Berg hat das am 1. Oktober im Behörden Spiegel aufgeschrieben, und ihr Text liest sich wie ein Prüfbericht, den man als Admin lieber nicht über die eigene Umgebung lesen möchte. Ich betreue die IT einer

Digitalisierung OZG Gegenbericht
Deutschland, Digitalisierung, Öffentliche Verwaltungen, Online Zugangsgesetz (OZG), Politik

OZG-Umsetzung: Was der eGovernment MONITOR 2026 auslässt

Im September ist der eGovernment MONITOR 2026 erschienen, die jährliche Studie der Initiative D21 und der TU München. Wer wissen will, wie es um die OZG-Umsetzung steht, findet darin 48 Seiten Umfragewerte und keine einzige Zahl zum tatsächlichen Stand. Das ist kein Versehen, es ist das Konzept: Befragt wurden 8.091 Internetnutzer in Deutschland, wie sie

Offene Türen zum Rathaus
Breitbandausbau, Deutschland, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Öffentliche Verwaltungen, Online Zugangsgesetz (OZG), Politik, Souveränität

Kommunale Resilienz: Verbindlich sollen nur die anderen sein

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat ein Statement seines Präsidenten Ralph Spiegler zur kommunalen Resilienz veröffentlicht. Anlass sind die Ereignisse am Flughafen Leipzig/Halle, abgegeben wurde es gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, auf der Verbandsseite steht es unter dem 24. August 2026. Er ist damit der Nächste in einer längeren Reihe. Vor ihm waren es der hessische

Sondervermögen für Kommunen
Deutschland, Öffentliche Verwaltungen, Politik

Sondervermögen: 12 Prozent für Kommunen sind zu wenig

Vom Sondervermögen erreichen die Kommunen rund 12 Prozent. Gleichzeitig tragen sie mehr als die Hälfte aller öffentlichen Investitionen in Deutschland. Beide Zahlen stammen aus einer Kurzstudie im ifo Schnelldienst, und sie passen nicht zusammen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert deshalb, die kommunalen Mittel zu verdoppeln. Ein Verband fordert naturgemäß mehr Geld für seine Mitglieder.

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