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	<title>Klimawandel - Grams IT - Blog</title>
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		<title>Klimakrise Ignoranz: Von Trump bis Merz – Der Guide zum Abgrund</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 07:45:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img width="2048" height="2048" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Klimakrise Ignoranz" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz.png 2048w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-1024x1024.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-768x768.png 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-1536x1536.png 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p><p>Herzlichen Glückwunsch! Sie sind Zeuge eines historischen Moments geworden. In einer Zeit, in der wir eigentlich damit beschäftigt sein sollten, das Überleben unserer Spezies zu sichern, haben wir uns für etwas viel Amüsanteres entschieden: die absolute Klimakrise Ignoranz. Wir haben die wissenschaftliche Methode offiziell gegen das Prinzip „Wünsch dir was“ eingetauscht. Ob in den USA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.grams-it.com/2026/02/13/klimakrise-ignoranz-von-trump-bis-merz-der-guide-zum-abgrund/">Klimakrise Ignoranz: Von Trump bis Merz – Der Guide zum Abgrund</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.grams-it.com">Grams IT - Blog</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="2048" height="2048" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Klimakrise Ignoranz" decoding="async" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz.png 2048w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-1024x1024.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-768x768.png 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-1536x1536.png 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p><p>Herzlichen Glückwunsch! Sie sind Zeuge eines historischen Moments geworden. In einer Zeit, in der wir eigentlich damit beschäftigt sein sollten, das Überleben unserer Spezies zu sichern, haben wir uns für etwas viel Amüsanteres entschieden: die absolute <strong>Klimakrise Ignoranz</strong>. Wir haben die wissenschaftliche Methode offiziell gegen das Prinzip „Wünsch dir was“ eingetauscht.</p>



<p>Ob in den USA oder im neuen Deutschland unter Kanzler Merz – die wahre „Meisterleistung“ unserer Ära ist die Entdeckung, dass man die Realität einfach weglächeln kann, wenn man genug Lobbygelder im Rücken hat. Der Star dieser absurden Show? Das Konzept der „sauberen Kohle“ und der Rückbau mühsam erkämpfter Umweltstandards. Es ist das industrielle Äquivalent zu der Behauptung, man könne Heroin „gesund“ waschen, wenn man nur eine Bio-Seife benutzt. In diesem Artikel zerlegen wir das Gebäude aus Lügen, das uns als Fortschritt verkauft wird.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-1024x1024.png" alt="Klimakrise Ignoranz" class="wp-image-924" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-1024x1024.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-768x768.png 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz-1536x1536.png 1536w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/02/Klimakrise_Ignoranz.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Klimakrise Ignoranz</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der „Saubere Kohle Mythos“: Ein Märchen für die intellektuell Herausgeforderten</h2>



<p>Es ist ein faszinierendes Schauspiel: Erwachsene Menschen in Anzügen stehen vor Kameras und erklären mit todernster Miene, dass Kohle jetzt „wunderschön“ und „sauber“ sei. Der <strong>Saubere Kohle Mythos</strong> ist das Herzstück einer neuen Religion, in der die Gesetze der Chemie optional sind. Man suggeriert uns, dass ein paar Milliarden Jahre alter Kohlenstoff seine physikalischen Eigenschaften verliert, wenn man ihn patriotisch anmalt.</p>



<p>Wissen Sie, wie man Kohle „sauber“ macht? In der Welt des politischen Gaslighting funktioniert das so: Man ignoriert die gesamte Wertschöpfungskette von der Mine bis zum Schornstein und konzentriert sich auf das Wort „sauber“, bis das Gehirn des Wählers weichgekocht ist. Es ist kein technologischer Durchbruch, es ist ein lexikalischer Betrug.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Exportmodell Ignoranz: Der „Merz-Effekt“ in der deutschen Politik</h2>



<p>Wer dachte, dass diese Form der Realitätsverweigerung ein rein amerikanisches Phänomen bleibt, hat die Rechnung ohne die aktuelle deutsche Regierung gemacht. Unter Kanzler Merz erlebt Deutschland ein „Rollback“, das selbst hartgesottene Klimaleugner vor Freude weinen lässt. Mit dem Kampfbegriff der „Technologieoffenheit“ – was im politischen Neusprech meistens bedeutet: „Wir behalten den alten Dreck, solange es geht“ – werden mühsam aufgebaute <strong>Energiewende Hindernisse</strong> nicht abgebaut, sondern zementiert.</p>



<p>Die Argumentation ist dabei verblüffend nah am Trump-Niveau:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Klimaschutz als Belastung:</strong> Umweltauflagen werden als „Fesseln der Wirtschaft“ geframed, als ob ein toter Planet ein besonders attraktiver Wirtschaftsstandort wäre.</li>



<li><strong>Flirt mit der Leugnung:</strong> Man leugnet den Klimawandel nicht direkt (das wäre in Deutschland noch zu unpopulär), aber man agiert so, als hätte man noch 500 Jahre Zeit. Die Dringlichkeit wird weggebügelt, während man gleichzeitig fossile Subventionen streichelt.</li>



<li><strong>Die „Vernunft“-Falle:</strong> Merz verkauft den Rückschritt als „Rückkehr zur Vernunft“. Es ist die Vernunft eines Kapitäns, der die Rettungsboote verbrennt, um Platz für mehr Kohle im Maschinenraum zu schaffen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Treibhausgase Gefahr? Nur wenn man an Sauerstoff glaubt!</h3>



<p>Die Behauptung, Treibhausgase seien „nicht gefährlich“, ist die vielleicht größte Frechheit der modernen Geschichte. Die <strong>Treibhausgase Gefahr</strong> wird abgetan, als handele es sich um eine übervorsichtige Empfehlung auf einem Joghurtbecher. Warum sollte man sich auch darum scheren? Es ist doch nur „Pflanzennahrung“.</p>



<p>Nach dieser glänzenden Logik ist Arsen auch nur ein „natürliches Mineral“ und ein Tsunami lediglich eine „etwas zu engagierte Wellenbewegung“. Wir befinden uns in einem Stadium der <strong>Klimakrise Ignoranz</strong>, in dem wir die Atmosphäre als eine Art kosmischen Mülleimer betrachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimawandel Leugnung Psychologie: Warum Ignoranz so bequem ist</h2>



<p>Warum funktioniert dieser Schwachsinn eigentlich? Die <strong>Klimawandel Leugnung Psychologie</strong> gibt uns eine deprimierende Antwort: Wir sind schlichtweg zu bequem für die Wahrheit. Es ist viel einfacher, einem Merz oder einem Trump zu glauben, der uns verspricht, dass der Verbrennermotor ein Kulturgut ist, das man mit Klauen und Zähnen verteidigen muss, als sich der unbequemen Realität zu stellen.</p>



<p>Wir bevorzugen „Vibes“ gegenüber Fakten. Wenn uns jemand sagt, dass wir einfach so weitermachen können wie bisher, fühlen wir uns sicher. Diese Form der <strong>Klimakrise Ignoranz</strong> ist ein psychologischer Schutzmechanismus für eine Gesellschaft, die ihren eigenen Exitus mit einer Tüte Popcorn in der Hand im Livestream verfolgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die CO2-Bilanz Wahrheit: Zahlen lügen nicht, Politiker schon</h2>



<p>Lassen wir die Rhetorik kurz beiseite und schauen uns die <strong>CO2-Bilanz Wahrheit</strong> an. Kohle und ungebremste fossile Verbrennung sind der sicherste Weg in die Katastrophe. Daran ändert auch ein „sauberes“ Etikett aus dem Kanzleramt nichts.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><th>Die offizielle Propagandalüge</th><th>Die zynische Realität</th></tr><tr><td>„Wir retten den Industriestandort.“</td><td>Wir verpassen den Anschluss an die Technologien der Zukunft.</td></tr><tr><td>„Technologieoffenheit statt Ideologie.“</td><td>Wir halten an veralteten Modellen fest, weil die Lobby es so will.</td></tr><tr><td>„Saubere Kohle schützt Arbeitsplätze.“</td><td>Das ist so logisch wie „Rauchen für die Lungenkraft“.</td></tr><tr><td>„Klimaschutz muss bezahlbar bleiben.“</td><td>Die Kosten der Klimafolgen werden uns alle in den Ruin treiben.</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Sterben mit Stil und deutscher Gründlichkeit</h2>



<p>Am Ende dieses Trauerspiels steht eine bittere Erkenntnis: Wir werden die am besten informierte Spezies sein, die jemals ausgestorben ist. Wir haben die Daten, wir haben die Warnungen, aber wir haben eben auch die <strong>Klimakrise Ignoranz</strong>. Ob wir nun dem amerikanischen Populismus folgen oder der deutschen „wirtschaftlichen Vernunft“ eines Friedrich Merz – das Ergebnis bleibt das gleiche: Das Wasser steht uns bis zum Hals.</p>



<p>Aber hey, trösten Sie sich: Wenn die letzten Städte im Meer versinken, können wir uns gegenseitig auf die Schultern klopfen. Wir haben zwar keine lebensfähige Biosphäre mehr, aber dafür haben wir bis zum Schluss an die „Freiheit“ geglaubt, unseren Planeten für den Profit von gestern zu opfern. Ein wahrer Triumph des menschlichen Geistes über die Realität.</p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.grams-it.com/2026/02/13/klimakrise-ignoranz-von-trump-bis-merz-der-guide-zum-abgrund/">Klimakrise Ignoranz: Von Trump bis Merz – Der Guide zum Abgrund</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.grams-it.com">Grams IT - Blog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Juristische Ohrfeige für die Union: Warum Merz beim Klima scheitert</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 06:48:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img width="2048" height="2048" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Juristische Ohrfeige für die Union" decoding="async" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz.png 2048w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-1024x1024.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-768x768.png 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-1536x1536.png 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p><p>Haben Sie sich auch gefragt, wie lange die Regierung unter Friedrich Merz die Realität noch ignorieren kann? Am 29. Januar 2026 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (Az. BVerwG 7 C 6.24) die Antwort gegeben: Nicht einen Tag länger. Das Urteil ist weit mehr als eine juristische Niederlage für die Bundesregierung; es ist eine bankrotterklärung für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.grams-it.com/2026/01/30/juristische-ohrfeige-fuer-die-union-warum-merz-beim-klima-scheitert/">Juristische Ohrfeige für die Union: Warum Merz beim Klima scheitert</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.grams-it.com">Grams IT - Blog</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="2048" height="2048" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Juristische Ohrfeige für die Union" decoding="async" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz.png 2048w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-1024x1024.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-768x768.png 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-1536x1536.png 1536w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p><p>Haben Sie sich auch gefragt, wie lange die Regierung unter Friedrich Merz die Realität noch ignorieren kann? Am 29. Januar 2026 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (Az. BVerwG 7 C 6.24) die Antwort gegeben: Nicht einen Tag länger. Das Urteil ist weit mehr als eine juristische Niederlage für die Bundesregierung; es ist eine bankrotterklärung für die jahrzehntelange Blockadepolitik der Union beim <strong>Klimaschutz</strong>.</p>



<p>Seit Mai 2025 versucht Kanzler Merz, dem Land zu verkaufen, dass wir die Klimakrise durch bloßes Warten auf Wundertechnologien lösen können. Doch während im Kanzleramt noch von E-Fuels und neuen Atomreaktoren geträumt wird, schafft das Gericht Fakten. Die Botschaft aus Leipzig ist unmissverständlich: Wer den <strong>Klimaschutz</strong> auf die lange Bank schiebt und physikalische Gesetze durch ideologische Luftschlösser ersetzen will, bricht geltendes Recht.</p>



<p>In diesem Artikel erfahren Sie, warum dieses Urteil die „Weiter-so“-Politik der CDU/CSU endgültig beerdigt, warum technologische Scheinriesen wie E-Fuels uns in den Ruin treiben und warum die Union der größte Bremsklotz für eine moderne, zukunftsfähige Wirtschaft ist.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-1024x1024.png" alt="Juristische Ohrfeige für die Union" class="wp-image-915" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-1024x1024.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-768x768.png 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz-1536x1536.png 1536w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2026/01/Klima_Urteil_Merz.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Juristische Ohrfeige für die Union</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Urteil BVerwG 7 C 6.24: Eine schallende Ohrfeige für die Regierung</h2>



<p>Lassen Sie uns Tacheles reden. Was das Gericht der Regierung ins Stammbuch geschrieben hat, ist vernichtend. Die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) war erfolgreich, weil die Zahlen der Regierung schlichtweg nicht aufgehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Lücke, die nicht geschlossen werden darf</h3>



<p>Das Gericht bestätigte schwarz auf weiß: Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, um die gesetzlich verankerten Ziele für 2030 zu erreichen. Besonders im Verkehrs- und Gebäudesektor klafft eine Lücke von prognostizierten 25 bis 30 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten.</p>



<p>Für Sie als Bürger bedeutet das: Die Regierung hat Ihnen Sicherheit vorgegaukelt, wo keine ist. Friedrich Merz und seine Minister haben darauf gewettet, dass technische Innovationen in der fernen Zukunft die Versäumnisse der Gegenwart ausbügeln. Das Gericht hat klargestellt: <strong>Prinzip Hoffnung ist keine gültige Klimapolitik.</strong> Bloße Absichtserklärungen reichen nicht aus, um Gesetze zu erfüllen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Sofort“ heißt Sofort – und nicht 2035</h3>



<p>Die Rechtsfolge ist eindeutig. Die Regierung muss ihr <strong>Klimaschutzprogramm</strong> unverzüglich nachschärfen. Es gibt keinen Spielraum mehr für Verzögerungstaktiken oder langwierige Prüfaufträge, die typisch für die Unions-Politik der letzten Jahrzehnte waren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Regierung Merz: Ein Jahr des klimapolitischen Rollbacks</h2>



<p>Seit Friedrich Merz im Mai 2025 das Kanzleramt übernommen hat, erleben wir einen beispiellosen Rückschritt. Anstatt die Ärmel hochzukrempeln, hat die Union das getan, was sie am besten kann: Fortschritt verhindern und die Vergangenheit konservieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die Mär von der „Technologieoffenheit“</h3>



<p>Es ist das Lieblingswort der Liberalen und Konservativen: „Technologieoffenheit“. Doch in der Praxis der Regierung Merz ist dies nur ein Codewort für Nichtstun. Sie werden ständig mit Begriffen wie <strong>Wasserstoff-Ready</strong> und <strong>E-Fuels</strong> bombardiert. Doch Experten aus Wissenschaft und Industrie warnen seit Jahren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>E-Fuels im Straßenverkehr</strong> sind ineffizient und viel zu teuer. Sie sind ein Nischenprodukt für Porsche-Fahrer, keine Lösung für die Masse.</li>



<li><strong>Atomkraft</strong> wiederzubeleben, ist ökonomischer Selbstmord. Neue Reaktoren zu bauen dauert Jahrzehnte und kostet Milliarden, die wir heute für den Ausbau der Erneuerbaren brauchen.</li>
</ul>



<p>Indem Merz an diesen Luftschlössern festhält, sabotiert er den effektiven <strong>Klimaschutz</strong>. Er gaukelt der Bevölkerung vor, es gäbe eine schmerzfreie Lösung, bei der sich nichts ändern muss. Das ist nicht nur unehrlich, das ist fahrlässig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Wirtschaft gegen Klima: Ein falscher Gegensatz</h3>



<p>Ein weiteres toxisches Narrativ der Union: „Klimaschutz gefährdet den Wirtschaftsstandort.“ Das Gegenteil ist der Fall. Indem die Regierung Merz an alten Industrien festhält (Verbrennermotor, fossile Heizungen), verpassen deutsche Unternehmen den Anschluss an die Weltmärkte. China und die USA investieren massiv in Green Tech. Deutschland unter der Union diskutiert wieder über Kohle und Atom.</p>



<p>Merz schützt nicht die Wirtschaft, er schützt die Geschäftsmodelle der Vergangenheit. Wer heute den <strong>Klimaschutz</strong> blockiert, vernichtet die Arbeitsplätze von morgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Die internationale Ausrede</h3>



<p>„Deutschland ist nur für 2 % der Emissionen verantwortlich.“ Haben Sie diesen Satz auch satt? Er ist die Standardausrede, um nationale Verantwortung abzuschieben. Kanzler Merz nutzt internationale Kooperationen oft als Feigenblatt, um im eigenen Land unpopuläre Entscheidungen zu vermeiden. Das Urteil BVerwG 7 C 6.24 hat diesem Versteckspiel nun ein Ende bereitet: Nationale Ziele müssen national erreicht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum die Union der Feind des Fortschritts ist</h2>



<p>Die Geschichte wiederholt sich. Ob Atomausstieg (erst raus, dann rein, dann wieder raus), der schleppende Glasfaserausbau oder nun der <strong>Klimaschutz</strong>: Die CDU/CSU steht traditionell auf der Bremse.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rückbau statt Aufbau:</strong> Merz hat bereits angekündigt, Gesetze und Verordnungen „zeitlich zurückzuschrauben“. Das ist keine Politik für das 21. Jahrhundert, das ist Nostalgiepflege.</li>



<li><strong>Ignoranz gegenüber Experten:</strong> Ob Klimawissenschaftler, Ökonomen oder der Sachverständigenrat – wenn die Fakten nicht ins Weltbild passen, werden sie ignoriert. Stattdessen hört man auf Lobbyisten der fossilen Industrien.</li>
</ul>



<p>Dieses Verhalten ist nicht nur konservativ, es ist destruktiv. In einer Zeit, in der sich das Klimafenster rasant schließt, können wir uns eine Regierung, die mit dem Rückwärtsgang in die Zukunft fährt, nicht leisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Maßnahmen, die Merz jetzt fürchten muss</h2>



<p>Das Gerichtsurteil zwingt die Regierung zum Handeln. Und hier wird es für Merz ungemütlich. Denn die Maßnahmen, die <em>sofort</em> wirken (und das verlangt das Gericht), sind genau die, die die Union ideologisch bekämpft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tempo 100: Der Elefant im Raum</h3>



<p>Die <strong>Deutsche Umwelthilfe</strong> fordert es seit Jahren, und die Zahlen geben ihr recht: Ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen würde sofort, kostenlos und ohne bürokratischen Aufwand Millionen Tonnen CO₂ einsparen. Warum passiert es nicht? Weil die Union Angst vor ihrer eigenen Klientel hat. „Freie Fahrt für freie Bürger“ ist Merz wichtiger als das Einhalten von Gesetzen oder der Schutz unserer Lebensgrundlagen. Durch das Urteil wächst der Druck massiv. Die Regierung braucht schnelle Erfolge – Tempo 100 ist der einzige Hebel, der sofort wirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dienstwagenprivileg und Subventionen</h3>



<p>Wir subventionieren klimaschädliches Verhalten mit Milliarden. Das Dienstwagenprivileg begünstigt vor allem schwere, spritschluckende Verbrenner. Eine Regierung, die <strong>Klimaschutz</strong> ernst nimmt, würde diese Subventionen sofort streichen und das Geld in die Bahn investieren. Für Merz ist das ein Tabu. Doch wie lange kann er dieses Tabu noch aufrechterhalten, wenn ihm die Richter im Nacken sitzen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Zeit der Ausreden ist vorbei</h2>



<p>Das Urteil BVerwG 7 C 6.24 ist ein Weckruf. Es zeigt, dass wir in einem Rechtsstaat leben, in dem auch eine von der Union geführte Regierung nicht über dem Gesetz steht. Die Strategie von Friedrich Merz – Aussitzen, Verzögern und auf Wundertechnologien hoffen – ist juristisch und moralisch gescheitert.</p>



<p>Wir brauchen keinen Kanzler, der die Vergangenheit verwaltet, sondern einen, der die Zukunft gestaltet. Echter <strong>Klimaschutz</strong> erfordert Mut und Ehrlichkeit. Er erfordert den Abschied von fossilen Illusionen wie E-Fuels im Massenverkehr und den Mut zu ordnungsrechtlichen Maßnahmen, wo der Markt versagt.</p>



<p><strong>Handlungsaufforderung:</strong> Lassen Sie sich nicht länger für dumm verkaufen. Informieren Sie sich über die Fakten, unterstützen Sie Organisationen, die den Finger in die Wunde legen, und fordern Sie von Ihrer Regierung, dass sie endlich ihren Job macht: Unsere Zukunft schützen, statt die Gewinne der Vergangenheit zu verwalten. Das Gesetz ist auf unserer Seite – jetzt brauchen wir den politischen Druck, um es durchzusetzen.</p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.grams-it.com/2026/01/30/juristische-ohrfeige-fuer-die-union-warum-merz-beim-klima-scheitert/">Juristische Ohrfeige für die Union: Warum Merz beim Klima scheitert</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.grams-it.com">Grams IT - Blog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>42 Jahre verpasst: Die brutale Wahrheit über das Verbrenner-Aus</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="1024" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Verbrenner-Aus" decoding="async" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-768x768.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p>Die schmerzhafte Realität: Warum das Verbrenner-Aus keine ideologische Forderung, sondern die Quittung für ein historisches Versagen ist Wir stehen am Scheideweg der größten industriellen Transformation seit der Erfindung des Automobils. Im Zentrum dieser Debatte steht das von der EU beschlossene Verbrenner-Aus für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035. Doch anstatt diesen unausweichlichen Wandel als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img width="1024" height="1024" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="Verbrenner-Aus" decoding="async" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-768x768.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p><p><strong>Die schmerzhafte Realität: Warum das Verbrenner-Aus keine ideologische Forderung, sondern die Quittung für ein historisches Versagen ist</strong></p>



<p>Wir stehen am Scheideweg der größten industriellen Transformation seit der Erfindung des Automobils. Im Zentrum dieser Debatte steht das von der EU beschlossene <strong>Verbrenner-Aus</strong> für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035.</p>



<p>Doch anstatt diesen unausweichlichen Wandel als Chance zu begreifen, erleben wir in Deutschland eine toxische Melange aus politischer Blockade und industrieller Ignoranz. Dieser Artikel ist eine schonungslose Abrechnung mit einer Politik und Industrie, die angesichts der drohenden Klimakatastrophe <strong>mutwillig die Zukunft kommender Generationen aufs Spiel setzt</strong>. Trotz jahrzehntelangem Wissen um die Notwendigkeit einer Abkehr von fossilen Brennstoffen klammern sich mächtige Akteure in Deutschland aus kurzsichtiger Profitorientierung und unverantwortlichem Lobbyismus an die Technologie von gestern.</p>



<p>Wir analysieren, warum die deutsche Automobilindustrie die <strong>Transformation</strong> verschlafen hat, wie <strong>Lobbyismus in der Verkehrspolitik</strong> die <strong>Klimaziele</strong> sabotiert und weshalb der sogenannte <strong>E-Fuels Wirkungsgrad</strong> diesen Kraftstoff zu einer ineffizienten und unsozialen Nischenlösung verdammt. Lesen Sie hier die unbequeme Wahrheit darüber, wie die Macht des Geldes die Vernunft besiegt und die <strong>Zukunft Automobilindustrie Deutschland</strong> in einen freien Fall schickt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus.png" alt="Verbrenner-Aus" class="wp-image-685" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus.png 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-300x300.png 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-150x150.png 150w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/09/Verbrenner-Aus-768x768.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Verbrenner-Aus</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>I. Das historische Versagen der deutschen Industrie: Die Ignoranz des Wandels</strong></h2>



<p>Die deutsche Autoindustrie hatte nicht nur Zeit, sie hatte Jahrzehnte, um die notwendige Wende zu vollziehen. Die ersten ernsthaften Warnungen vor der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und dem daraus resultierenden Klimawandel reichen bis in die 1970er Jahre zurück. 40 Jahre, in denen Deutschland seine technologische Führungsposition im Antriebssektor hätte neu definieren können.</p>



<p>Doch anstatt Innovation zu betreiben, wurde der Profit aus fossilen Technologien maximiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Perfektion der Ineffizienz: SUV-Trend und das Upmarket-Modell</strong></h3>



<p>Obwohl die EU ehrgeizige Ziele zur Reduktion der Flotten-CO₂-Emissionen setzte, <strong>sind die tatsächlichen CO₂-Emissionen herkömmlicher Verbrenner</strong> in den zwölf Jahren vor den neuen Regelungen <strong>nicht wesentlich zurückgegangen</strong>.</p>



<p><strong>Warum dieser Stillstand bei den CO₂-Emissionen?</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Das Streben nach Masse und Leistung:</strong> Die Hersteller setzten auf <strong>immer schwerere und leistungsstärkere Autos</strong>. Der Trend zu den sogenannten Sports Utility Vehicles (SUVs) fraß alle Effizienzgewinne der Motorentechnologie auf. Ein schwereres Auto benötigt mehr Energie, um bewegt zu werden – ein physikalischer Fakt, der die CO₂-Bilanz massiv verschlechterte.</li>



<li><strong>Die Maximierung der Gewinnmargen:</strong> Die Konzerne konzentrierten sich auf das <strong>„upmarket-Modell“</strong> – teure, schwere Pkw, selbst im aufkommenden Elektro-Segment. Dieses strategische Kalkül war kurzfristig darauf ausgerichtet, die Gewinnmargen hochzuhalten. Das Ergebnis: Die breite Masse wurde mit erschwinglichen E-Modellen im Stich gelassen, während die Industrie Rekordgewinne einfuhr. Jüngste Berichte zeigen, dass Hersteller wie <strong>Porsche (im VW-Konzern) die Einführung rein elektrischer Modelle verzögern</strong>, um sich wieder stärker auf Verbrenner und Plug-in-Hybride zu konzentrieren.</li>



<li><strong>Die Trägheit der Innovationszyklen:</strong> Milliardeninvestitionen in die Optimierung des Verbrennungsmotors banden Kapital und Know-how. Jede Abkehr vom Verbrennungsmotor wurde als Bedrohung für die bestehenden Produktionslinien und Lieferketten empfunden.</li>
</ol>



<p>Dieses Vorgehen war keine kurzsichtige Fehlentscheidung, sondern ein <strong>systematisches Festhalten am überholten Geschäftsmodell</strong>, das in Kauf nahm, dass man die Klimaziele des Verkehrssektors verfehlt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Geld liegt in Software und Zellen: Die verlorene technologische Souveränität</strong></h3>



<p>Der Preis für dieses Zögern ist heute offensichtlich: Die deutsche Autoindustrie hat die Digitalisierung und den Aufbau technologischer Kompetenz bei alternativen Antrieben <strong>„verschlafen“</strong>.</p>



<p>Wie der Autor Konstantin Richter in der britischen Zeitung <em>The Guardian</em> kritisiert: „Die Deutschen bevorzugen inkrementelle Innovation statt radikaler Veränderung, was bedeutet, dass sie sich darauf konzentrieren, die bestehende Technologie zu optimieren, anstatt etwas Neues und Disruptives zu schaffen… <strong>sie versuchen, die Uhr zurückzudrehen</strong>.“</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><th>Technologiefeld</th><th>Zentrum des Wertschöpfungswandels</th><th>Deutscher Rückstand</th></tr><tr><td><strong>Batteriezellen</strong></td><td>Herzstück der E-Mobilität</td><td>Abhängigkeit von Asien (China, Südkorea)</td></tr><tr><td><strong>Fahrzeugsoftware</strong></td><td>Steuerzentrale, Infotainment, autonomes Fahren</td><td>Massiver Rückstand, hohe Entwicklungskosten, interne Krisen</td></tr><tr><td><strong>Halbleiter</strong></td><td>Fundament der Digitalisierung</td><td>Hohe Abhängigkeit und Lieferengpässe</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Das Geld wird heute mit Batteriezellen, Software und Halbleitern verdient</strong>, nicht mehr mit den geliebten Verbrennungsmotoren. Konzerne wie Volkswagen müssen teuer zukaufen oder riskante Partnerschaften eingehen, um den technologischen Rückstand aufzuholen, während chinesische Hersteller – die den Wandel früher antizipiert haben – <strong>technisch voraus und deutlich preiswerter</strong> sind.</p>



<p>Die Folge ist eine direkte Bedrohung der <strong>Zukunft Automobilindustrie Deutschland</strong> und der gesamten Wertschöpfungskette. Wir sprechen nicht mehr über einen leichten Konjunkturabschwung, sondern über eine existenzielle Krise der deutschen Leitindustrie.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>620.000 Jobs in Gefahr: Der freie Fall des Wirtschaftsstandorts</strong></h3>



<p>Dieses Festhalten am überholten Geschäftsmodell gefährdet unmittelbar den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Produktion von E-Autos benötigt weniger Komponenten und weniger Personal in der Endmontage.</p>



<p>Ein Zulassungsverbot würde nach Schätzungen von 2015 <strong>mindestens 620.000 Beschäftigte</strong> in der deutschen Industrie potenziell betreffen, insbesondere in der Zulieferindustrie, die hochspezialisiert auf Verbrennungsmotorkomponenten ist.</p>



<p>Die Industrie befindet sich in einem <strong>„freien Fall“</strong>, da der Hochlauf der E-Mobilität – trotz aller Subventionen – schleppend verläuft und der Rückstand beim autonomen Fahren eklatant ist. Die <strong>Ignoranz des Wandels</strong> durch das Management und das Ausbleiben einer konsequenten politischen Flankierung führen direkt in die soziale und ökonomische Katastrophe. Der Preis für die kurzfristige Gewinnmaximierung ist die langfristige De-Industrialisierung. Die <strong>Automobilkrise Deutschland</strong> ist damit selbst verschuldet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>II. Die Sabotage der Klimaziele: Wenn Lobbyisten die Verkehrspolitik steuern</strong></h2>



<p>Trotz der klaren wissenschaftlichen Fakten und der europäischen Vorgaben wird das Ruder zurückgerissen, um <strong>fossile Geschäftsinteressen zu bedienen</strong>! Die zweite große Krise ist die politische Glaubwürdigkeitskrise.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der europäische Konsens: Das Emissionsfreiheitsziel 2035</strong></h3>



<p>Die EU hat mit dem <strong>Emissionsfreiheitsziel für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035</strong> den zentralen Schritt hin zu einem <strong>klimaneutralen Verkehrssektor bis 2050</strong> beschlossen. Dieser Beschluss war ein mühsam erkämpfter, wissenschaftlich fundierter Meilenstein. Er sendete ein klares Signal an die Industrie: Die Zukunft ist elektrisch.</p>



<p>Doch dieser notwendige klimapolitische Wendepunkt wird aktiv <strong>untergraben</strong>. Die <strong>Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller</strong>, kritisierte den EU-Beschluss: „Dafür brauchen wir <strong>zwingend synthetische Kraftstoffe</strong>. Doch statt E-Fuels zu fördern schließt Europa diese Technologie bisher aus und lässt dadurch den Bestand bei der Erreichung der Klimaziele im Verkehr außen vor. Das ist <strong>realitätsfremd</strong> und schadet dem Klimaschutz.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Trojanische Pferd der E-Fuels: Der Mythos der Technologieoffenheit</strong></h3>



<p>Der politische Kampf gegen die Vernunft wird unter dem Banner der <strong>„Technologieoffenheit“</strong> geführt. Hochrangige Politiker der Union und der FDP, darunter <strong>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), fordern unverblümt die Aufhebung des Verbrennerverbots</strong>. Merz kritisierte in einem Interview: „Die Union setzt sich für <strong>Technologieoffenheit</strong> ein. Wir maßen uns nicht an, bestimmte Technologien vorzuschreiben&#8230; <strong>Ich werbe (&#8230;) dafür, dass wir dieses Verbrennerverbot aufheben</strong>.“</p>



<p>Was auf den ersten Blick wie ein vernünftiger Ruf nach technologischer Neutralität klingt, ist in Wirklichkeit das <strong>„unlautere Versprechen“</strong> einer mächtigen Allianz. Das politische Mantra der <strong>Technologieoffenheit</strong> ist nichts anderes als die Chiffre für die Bevorzugung von Verbrennertechnologie in Verbindung mit sogenannten <strong>E-Fuels</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der tatsächliche Kern:</strong> Es geht nicht darum, <em>alle</em> Technologien zuzulassen. Es geht darum, <em>eine einzige</em> (den Verbrennungsmotor) künstlich am Leben zu erhalten, obwohl es eine weitaus effizientere Lösung gibt (die direkte Elektrifizierung).</li>



<li><strong>Der Zweck:</strong> E-Fuels sollen das Verbrenner-Auto mit einem <strong>„grünen Anstrich“</strong> versehen und somit eine politisch motivierte Ausnahme vom <strong>Verbrenner-Aus</strong> schaffen.</li>
</ul>



<p>Diese Allianz aus Mineralöl- und Auto-Lobbyisten bekämpft das <strong>Verbrenner-Aus</strong> nicht aus ökologischer Vernunft, sondern aus nackter ökonomischer Angst um die fossilen Geschäftsmodelle.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Spenden, Besuche, Plakate: Die Anatomie des gekauften Einflusses</strong></h3>



<p>Die Art und Weise, wie diese politischen Positionen in die Tat umgesetzt werden, legt eine erschreckende Nähe zwischen Politik und fossiler Industrie offen: Das ist die Realität von <strong>Lobbyismus in der Verkehrspolitik</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Finanzielle Einflussnahme und Parteispenden</strong></h4>



<p>Der Mineralöllobbyverband UNITI, der die Interessen der fossilen Brennstoffindustrie vertritt, spendete in den Jahren 2021 bis 2024 <strong>mindestens 132.000 Euro an CDU und FDP</strong>. Solche Spenden sind legal, aber sie sind ein deutliches Indiz dafür, wo die finanziellen Anreize in der politischen Debatte liegen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der visuelle Beweis:</strong> FDP-Chef Christian Lindner und Verkehrsminister Volker Wissing ließen sich <strong>mit Plakaten des Mineralöllobbyverbands</strong> gegen das <strong>Verbrenner-Aus</strong> ablichten – eine beispiellose optische Bestätigung der politischen Frontstellung für die fossile Industrie.</li>



<li><strong>Die Schlagzahl der Besuche:</strong> Der Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) trägt laut Medienberichten das E-Fuels-Thema <strong>„wie ein Mantra“</strong> vor. Dies ist umso bemerkenswerter, als Mineralöllobbyisten zwischen Mai 2022 und Februar 2024 <strong>18-mal das Verkehrsministerium besuchten</strong>.</li>
</ul>



<p>Die Folge dieser <strong>„dreisten Lobbykampagne“</strong> ist eine <strong>massive Verzerrung der politischen Debatte</strong> und ein <strong>Glaubwürdigkeitsverlust des politischen Handelns</strong>, der die <strong>notwendige Transformation verzögert</strong> und <strong>wirtschaftliche Schäden</strong> verursacht. Die politischen Entscheidungen werden nicht nach Effizienz oder Klimaschutz getroffen, sondern nach der Intensität der Interessensvertretung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>III. Die Verachtung zukünftiger Generationen: Der E-Fuels Wirkungsgrad als ökologische und soziale Katastrophe</strong></h2>



<p>Die Priorisierung von E-Fuels über die direkte Elektrifizierung ist eine <strong>rücksichtslose Verschwendung erneuerbarer Energien</strong> und eine <strong>ökologische wie soziale Katastrophe</strong>. Hier entlarven wir den <strong>E-Fuels-Mythos</strong> anhand von Physik und Ökonomie.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Energetische Katastrophe:</strong> 15% <strong>versus</strong> 75% <strong>Wirkungsgrad</strong></h3>



<p>Die wissenschaftliche Realität des <strong>E-Fuels Wirkungsgrad</strong> ist der stärkste Beweis gegen ihren Einsatz im Massenverkehr. E-Fuels, oder Power-to-Liquid (PtL) Kraftstoffe, werden in einem mehrstufigen Prozess hergestellt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Stromerzeugung:</strong> Erneuerbare Energien (Wind, Sonne)</li>



<li><strong>Elektrolyse:</strong> Wasserstofferzeugung aus Wasser und Strom</li>



<li><strong>Synthese:</strong> Umwandlung von Wasserstoff und CO₂ in flüssige Kohlenwasserstoffe (E-Fuel)</li>



<li><strong>Transport/Lagerung</strong></li>



<li><strong>Verbrennung im Motor:</strong> Umwandlung der chemischen Energie in Bewegungsenergie</li>
</ol>



<p>Jeder dieser Schritte führt zu massiven Energieverlusten.</p>



<p><strong>Die nüchternen Zahlen der Ineffizienz:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>E-Fuels:</strong> Nur 13 <strong>bis</strong> 15 <strong>Prozent</strong> der ursprünglich eingesetzten elektrischen Energie kommen beim Antriebsrad des Verbrennungsmotors an.</li>



<li><strong>Elektroautos:</strong> Ein <strong>E-Auto</strong> weist einen Wirkungsgrad von 70 <strong>bis</strong> 75 <strong>Prozent</strong> auf (vom Stromnetz bis zum Rad).</li>
</ul>



<p>Um die gleiche Fahrleistung zu erzielen, <strong>verbraucht ein Verbrenner mit E-Fuels mindestens fünfmal so viel Energie wie ein E-Auto</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Der unmögliche Strombedarf: Ein globales Missverständnis</strong></h4>



<p>Angesichts des katastrophal niedrigen Wirkungsgrades wird der <strong>gigantische Energiebedarf</strong> für einen breiten Einsatz von E-Fuels offenkundig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Rechenbeispiel:</strong> Würde man die heutige EU-Flotte (etwa 280 Millionen Pkw) nur mit E-Fuels betreiben wollen, bräuchte man <strong>mehr als das Doppelte des weltweit 2021 aus Wind und Sonne erzeugten Stroms</strong>.</li>



<li><strong>Die Priorisierung der Knappheit:</strong> Erneuerbarer Strom ist die knappste und wertvollste Ressource der Energiewende. Ihn im Massenverkehr durch ein fünffach ineffizientes System zu verschwenden, ist <strong>ökologischer Irrsinn</strong>.</li>



<li><strong>Fazit:</strong> E-Fuels haben ihre Berechtigung in Bereichen, wo die Elektrifizierung technisch unmöglich ist (z. B. im Langstreckenflug- und Schiffsverkehr). Sie für den Massenverkehr zu bewerben, verzögert die Energiewende und stellt einen <strong>massiven strategischen Fehler</strong> dar, da dieser Strom schlichtweg nicht existiert und auch in absehbarer Zeit nicht in den benötigten Mengen verfügbar sein wird. Zudem werden E-Fuels <strong>auf lange Sicht knapp und teuer sein</strong>, da die globale Nachfrage aus Luftfahrt und Schifffahrt Vorrang hat.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Kostenlüge: E-Fuels als unsoziale Belastung</strong></h3>



<p>Das Argument, E-Fuels seien eine günstige Lösung, um das <strong>Verbrenner-Aus</strong> für Bestandsfahrzeuge zu vermeiden und so einkommensschwache Haushalte zu schützen, ist eine dreiste <strong>Kostenlüge</strong>. Das Gegenteil ist der Fall.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Die wirtschaftliche Schieflage</strong></h4>



<p>Das <strong>Fahren mit E-Fuels wird etwa dreimal teurer</strong> sein als der Betrieb von Elektroautos.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Preisschätzungen:</strong> Schätzungen gehen von <strong>Kosten zwischen 2,80 € und 5 € pro Liter</strong> E-Fuel aus, da der Herstellungsprozess so energieintensiv ist.</li>



<li><strong>Jährliche Belastung:</strong> Dies würde die jährlichen Treibstoffkosten für einen durchschnittlichen Pkw auf <strong>über 3.000 € pro Jahr</strong> treiben, während Elektroautos bei etwa 1.100 € Betriebskosten pro Jahr liegen.</li>
</ul>



<p>Das Argument, E-Fuels seien für Bestandsfahrzeuge einkommensschwacher Haushalte nötig, ist <strong>hinfällig</strong>, da sich diese Haushalte ohne massive Subventionen die hohen Preise kaum leisten könnten. Die forcierte E-Fuel-Strategie würde somit zu einer <strong>sozialen Selektion</strong> führen: Nur reiche Autofahrer, die sich sowohl E-Auto als auch Verbrenner leisten können oder die hohen Preise akzeptieren, könnten diese Kraftstoffe nutzen. Der breiten Bevölkerung würde die Umstellung auf die langfristig günstigere E-Mobilität unnötig erschwert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Giftige Abgase bleiben: NOx und Feinstaub – die ungelöste Gesundheitsgefahr</strong></h3>



<p>Selbst wenn E-Fuels klimaneutral (CO₂-neutral) hergestellt werden, <strong>setzen sie bei der Verbrennung weiterhin Luftschadstoffe frei</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Gesundheitsgefahr:</strong> Dazu gehören <strong>giftige Stickoxide (NOx)</strong> und krebserregende Partikel.</li>



<li><strong>Die Tests:</strong> Abgastests zeigten, dass mit synthetischen Kraftstoffen betriebene Pkw <strong>genauso viele giftige Stickoxide ausstoßen wie fossile Verbrenner</strong>.</li>



<li><strong>Die Konsequenz:</strong> Das Verharren auf Verbrennungsmotoren, selbst mit &#8222;grünem&#8220; Treibstoff, sorgt somit dafür, dass die <strong>Gesundheitsschäden und vorzeitigen Todesfälle durch verkehrsbedingte Luftverschmutzung</strong> in Ballungsräumen weitergehen.</li>
</ul>



<p>Die Behauptung, E-Fuels lösten das Umweltproblem des Verkehrs, ist damit auf zwei Ebenen falsch: Sie lösen weder das Effizienz- und Energieproblem noch das lokale Luftverschmutzungsproblem in unseren Städten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>IV. Die psychologische und strategische Sackgasse: Das Gift der Verzögerung</strong></h2>



<p>Die Debatte um das <strong>Verbrenner-Aus</strong> und <strong>E-Fuels</strong> ist nicht nur ein Streit um Technologie und Klima. Sie ist ein psychologisches und strategisches Problem, das die gesamte <strong>Mobilitätswende Deutschland</strong> lähmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Glaubwürdigkeitsfalle der Politik</strong></h3>



<p>Der aktive Kampf gegen eine bereits getroffene EU-Entscheidung durch hochrangige deutsche Politiker wie Merz und Wissing führt zu einer massiven Verunsicherung bei allen Marktteilnehmern:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Verunsicherung der Verbraucher:</strong> Wer soll ein E-Auto kaufen, wenn die Politik ständig suggeriert, der Verbrenner könne doch gerettet werden? Die Nachfrage wird künstlich gedämpft.</li>



<li><strong>Investitionsblockade der Industrie:</strong> Unternehmen in der Zulieferkette zögern, Milliarden in neue, elektrische Komponenten zu investieren, solange die rechtliche und politische Basis der Transformation durch die FDP und CDU/CSU ständig infrage gestellt wird.</li>



<li><strong>Europäische Isolation:</strong> Deutschland gerät in Europa zunehmend in die Isolation, da es als Bremser und Blockierer der vereinbarten Klimaziele wahrgenommen wird. Dies schadet dem Standort Deutschland langfristig.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Verpassen der Lernkurve</strong></h3>



<p>Während Deutschland über <strong>Technologieoffenheit</strong> diskutiert, arbeiten Konkurrenten an der Optimierung der E-Mobilität.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Batterietechnologie:</strong> Jeder Tag Verzögerung bei der Elektrifizierung ist ein Tag, an dem Deutschland die Möglichkeit verpasst, die Produktionsprozesse für Batteriezellen zu optimieren und somit die Kosten zu senken (Lernkurveneffekt).</li>



<li><strong>Infrastruktur:</strong> Solange die Nachfrage nach E-Mobilität durch politische Statements künstlich gedämpft wird, verlangsamt sich auch der notwendige, massive Ausbau der Ladeinfrastruktur.</li>
</ul>



<p>Diese Strategie des <strong>„Weiter so“</strong> verschleppt die notwendige Energiewende, schadet der Volkswirtschaft und <strong>gefährdet das Erreichen der notwendigen Klimaziele im Verkehr deutlich</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>V. Der Ausweg aus der Automobilkrise Deutschland: Was jetzt geschehen muss</strong></h2>



<p>Die aktuellen politischen und industriellen Entscheidungen sind nicht nur ein Vergehen gegen das Klima, sondern auch ein Akt der wirtschaftlichen Selbstzerstörung. Um die <strong>Zukunft Automobilindustrie Deutschland</strong> zu sichern und die <strong>Klimaziele</strong> zu erreichen, sind jetzt radikale Maßnahmen nötig.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Klares Bekenntnis zur Elektrifizierung (Sofortprogramm)</strong></h3>



<p>Das politische Tauziehen um das <strong>Verbrenner-Aus</strong> muss beendet werden. Die Bundesregierung muss sich geschlossen und unmissverständlich zur direkten Elektrifizierung im Massenverkehr bekennen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Signal an die Industrie:</strong> Klare und verbindliche Investitionsanreize für den Aufbau der Batteriezellproduktion und die Halbleiterfertigung in Deutschland und Europa.</li>



<li><strong>Beschleunigter Infrastrukturausbau:</strong> Massive staatliche Investitionen in das Schnellladenetz, insbesondere an Transitrouten und in ländlichen Regionen, um die <strong>Reichweitenangst</strong> der Verbraucher zu besiegen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. E-Fuels auf die Nischenanwendung beschränken</strong></h3>



<p>E-Fuels dürfen nicht länger als universelle Lösung für das <strong>Verbrenner-Aus</strong> beworben werden. Ihre technologische Ineffizienz und die damit verbundenen Kosten machen sie für den Pkw-Massenverkehr ungeeignet.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fokus auf Luft- und Schiffsverkehr:</strong> Die politischen Anstrengungen und Subventionen müssen sich auf die Bereiche konzentrieren, in denen Elektrifizierung keine Option ist, um dort schnellstmöglich fossile Brennstoffe zu ersetzen.</li>



<li><strong>Bestandsflotte:</strong> E-Fuels sind eine mögliche (wenn auch teure) Option für die <strong>Bestandsflotte</strong>, aber sie dürfen nicht als Vorwand dienen, das <strong>Verbrenner-Aus</strong> für Neufahrzeuge aufzuweichen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Transparenz und strikte Anti-Lobbyismus-Regeln</strong></h3>



<p>Die offengelegte Nähe zwischen Mineralöllobbyisten und Verkehrspolitikern ist ein demokratisches Problem.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Strengere Transparenzregeln:</strong> Ein verpflichtendes, öffentliches Lobbyregister, das nicht nur Treffen, sondern auch die Inhalte der Gespräche dokumentiert.</li>



<li><strong>Karenzzeiten:</strong> Strengere Regeln für Politiker, die in die Industrie wechseln, um den sogenannten &#8222;Drehtür-Effekt&#8220; zu beenden.</li>
</ul>



<p>Es braucht endlich eine <strong>ehrliche und ausgewogene Debatte</strong> über die Mobilität der Zukunft, die sich an der Effizienz, den Klimazielen und den langfristigen Überlebenschancen der Industrie orientiert, und nicht am <strong>Einfluss mächtiger rückwärtsgewandter fossiler Lobbyverbände</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>VI. Fazit: Ein Weckruf für Deutschland</strong></h2>



<p>Angesichts der <strong>Pflicht, zukünftige Generationen zu schützen</strong> und die <strong>Klimaziele zu erreichen</strong>, ist es <strong>ökologischer Irrsinn</strong> und ein Akt der politischen und industriellen Verantwortungslosigkeit, eine <strong>technisch ineffiziente, teure und umweltschädliche Nischenlösung</strong> wie E-Fuels für den Massenverkehr zu bewerben.</p>



<p>Das <strong>Verbrenner-Aus</strong> ist kein Schicksalsschlag, sondern die logische Konsequenz jahrzehntelanger Fehlentscheidungen der deutschen Industrie. Die Verzögerungstaktiken der <strong>Lobbyisten in der Verkehrspolitik</strong> führen direkt in die <strong>Automobilkrise Deutschland</strong>. Sie schaden der Volkswirtschaft, sichern kurzfristig Profite weniger und gefährden die <strong>Klimaziele</strong> massiv.</p>



<p>Die <strong>Mobilitätswende Deutschland</strong> muss jetzt entschlossen und konsequent umgesetzt werden, basierend auf physikalischen Realitäten (Effizienz) und wirtschaftlicher Vernunft (langfristige Wettbewerbsfähigkeit), nicht auf politischen Mythen und Spendenquittungen. Nur ein klares Bekenntnis zur Elektrifizierung kann den Wirtschaftsstandort Deutschland retten und seine technologische Souveränität zurückgewinnen.</p>



<p><strong>Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Die Zukunft wartet nicht.</strong></p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.grams-it.com/2025/09/29/42-jahre-verpasst-die-brutale-wahrheit-ueber-das-verbrenner-aus/">42 Jahre verpasst: Die brutale Wahrheit über das Verbrenner-Aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.grams-it.com">Grams IT - Blog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die Menschheit steuert auf ein globales Aussterbeereignis zu: Klimakrise</title>
		<link>https://blog.grams-it.com/2024/03/03/die-menschheit-steuert-auf-ein-globales-aussterbeereignis-zu-klimakrise/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-menschheit-steuert-auf-ein-globales-aussterbeereignis-zu-klimakrise</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2024 20:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Aussterbeereignis]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Quelle (1): IPCC (2021): Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change Quelle (2): UN (2019): The Global Climate in 2015–2019 Quelle (3): WWF (2020): Living Planet Report 2020 Bending the curve of biodiversity loss Die Klimakrise ist eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.grams-it.com/2024/03/03/die-menschheit-steuert-auf-ein-globales-aussterbeereignis-zu-klimakrise/">Die Menschheit steuert auf ein globales Aussterbeereignis zu: Klimakrise</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.grams-it.com">Grams IT - Blog</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle (1): <a href="https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/">IPCC (2021): Climate Change 2021: The Physical Science Basis. Contribution of Working Group I to the Sixth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change</a></p>



<p>Quelle (2): <a href="https://public.wmo.int/en/resources/united_in_science">UN (2019): The Global Climate in 2015–2019</a></p>



<p>Quelle (3): <a rel="nofollow" href="https://livingplanet.panda.org/en-gb/">WWF (2020): Living Planet Report 2020 Bending the curve of biodiversity loss</a></p>



<p>Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen, denen sich die Menschheit in ihrer Geschichte stellen muss. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind eindeutig: Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem ist unbestreitbar und führt zu einer Erwärmung der Erdatmosphäre, der Ozeane und des Landes. Diese Erwärmung hat bereits gravierende Folgen für die Ökosysteme, die biologische Vielfalt, die Lebensgrundlagen und die Gesundheit der Menschen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Die Vereinten Nationen warnen, dass wir nur noch wenige Jahre Zeit haben, um die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise abzuwenden. Wenn wir nicht schnell und entschlossen handeln, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, werden wir eine gefährliche Schwelle überschreiten, die zu einem unumkehrbaren und katastrophalen Wandel des globalen Klimas führen wird. Dieser Wandel könnte das Aussterben von Millionen von Arten, den Anstieg des Meeresspiegels, die Zunahme von Extremwetterereignissen, die Verschärfung von Konflikten und Fluchtbewegungen und den Verlust von menschlichen Zivilisationen zur Folge haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="um-es-mal-mit-daten-und-grafik-zu-zeigen">Um es mal mit Daten und Grafik zu zeigen</h3>



<p>Die folgende Grafik zeigt den gemessen Gehalt der Kohlendioxide (CO2) zu einer gegebenen Zeit auf der Erde. Es ist deutlich zu erkennen, wie die Temperaturen Kurve der Kurve für CO2 folgt. Es ist deutlich der Anstieg in der heutigen Zeit sichtbar. Steigt nun die Temperatur, wie zu erwarten ist, ebenfalls, dann können wir mit einem Anstieg von +16-24°C rechnen! </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="608" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-CO2-1024x608.jpg" alt="" class="wp-image-374" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-CO2-1024x608.jpg 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-CO2-300x178.jpg 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-CO2-768x456.jpg 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-CO2.jpg 1284w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Kohlendioxid (CO2) ist ein wichtiges Treibhausgas, das einen großen Einfluss auf das Klima hat. Um zu verstehen, wie sich das Klima in der Vergangenheit verändert hat und wie es sich in der Zukunft verändern könnte, ist es notwendig, die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre zu kennen. Aber wie kann man das messen, wenn man keine direkten Messungen aus der Vergangenheit hat?</p>



<p>Eine Möglichkeit ist, die CO2-Konzentration in Luftblasen zu analysieren, die in Eisbohrkernen eingeschlossen sind. Eisbohrkerne sind lange Zylinder aus Eis, die aus Gletschern oder Eisschilden entnommen werden. Sie enthalten Informationen über das Klima und die Atmosphäre zu verschiedenen Zeiten, die bis zu mehreren Hunderttausend Jahren zurückreichen können. Die Luftblasen im Eis sind kleine Zeitkapseln, die die Zusammensetzung der Atmosphäre widerspiegeln, als das Eis gefroren ist.</p>



<p>Um die CO2-Konzentration in den Luftblasen zu bestimmen, muss man das Eis schmelzen und die Luft extrahieren. Dann kann man die Luft mit einem Gaschromatographen oder einem Massenspektrometer analysieren, um die Menge an CO2 und anderen Gasen zu messen. Diese Methode erlaubt es, die CO2-Konzentration mit einer Genauigkeit von etwa 1 ppm (parts per million) zu bestimmen.</p>



<p>Eine andere Möglichkeit ist, die CO2-Konzentration in marinen Sedimenten zu messen. Marine Sedimente sind Ablagerungen von organischem und anorganischem Material auf dem Meeresboden. Sie enthalten Mikrofossilien von Meeresorganismen, die Kohlenstoff aus dem Wasser aufnehmen und in ihre Schalen oder Skelette einbauen. Die Menge an Kohlenstoff in den Mikrofossilien hängt von der CO2-Konzentration im Wasser ab, die wiederum von der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beeinflusst wird.</p>



<p>Um die CO2-Konzentration in den marinen Sedimenten zu bestimmen, muss man die Mikrofossilien aus den Sedimentproben isolieren und ihren Kohlenstoffgehalt mit einem Isotopenverhältnismassenspektrometer messen. Dieses Gerät misst das Verhältnis von zwei Kohlenstoffisotopen, 12C und 13C, die sich in ihrer Masse unterscheiden. Das Verhältnis von 12C zu 13C variiert je nach Quelle des Kohlenstoffs und spiegelt somit die CO2-Konzentration wider. Diese Methode erlaubt es, die CO2-Konzentration mit einer Genauigkeit von etwa 10 ppm zu bestimmen.</p>



<p>Diese beiden Methoden sind einige Beispiele dafür, wie Wissenschaftler die CO2-Konzentration aus der Vergangenheit rekonstruieren können. Sie helfen uns, ein besseres Verständnis für die natürlichen Schwankungen des Klimas und die Rolle des Menschen bei der Erwärmung des Planeten zu gewinnen.</p>



<p>Folgende Grafik zeigt anschaulich den Anstieg. Ist aber nicht sehr genau, denn wir wissen mittlerweile schon deutlich mehr. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="572" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-mit-CO2-1024x572.jpg" alt="" class="wp-image-375" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-mit-CO2-1024x572.jpg 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-mit-CO2-300x167.jpg 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-mit-CO2-768x429.jpg 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-mit-CO2.jpg 1281w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die nächste Grafik zeigt das aktuelle Außmaß: </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="580" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-376" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-1024x580.jpg 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-300x170.jpg 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-768x435.jpg 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-1536x870.jpg 1536w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen.jpg 1808w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wir haben bereits die +1.5°C Grenze überschritten! Nur mal zur Info, das ist ~15 Jahre früher als erwartet und das aktuelle Ziel der Regierungen bis 2030-2045 nicht zu überschreiten. Hat gut geklappt nicht wahr? </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="der-globale-motor-läuft-heiß-das-meer">Der Globale Motor läuft heiß: Das Meer</h3>



<p>Die Grafik zeigt die Globale Meers-Temperatur im Durchschnitt. Die gesamt Breite ist ein Jahr. Zu sehen ist deutlich das Jahr 2023 (Gelb/Orange Linie) die zwei drittel des Jahres die Temperature Rekorde bricht und in 2024 geht es noch höher hinaus. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="712" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-meer-1024x712.jpg" alt="" class="wp-image-377" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-meer-1024x712.jpg 1024w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-meer-300x209.jpg 300w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-meer-768x534.jpg 768w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/Globale-Temperaturen-meer.jpg 1284w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nun darf nicht vergessen werden, das Ende 2023 und die nächsten ~4 Jahre der El Niño vorherrschend ist. </p>



<p>El Niño ist ein Phänomen, das alle paar Jahre im Pazifik auftritt und das globale Klima beeinflusst. Dabei erwärmt sich die Meeresoberfläche im östlichen und zentralen Pazifik stärker als normal, was zu Veränderungen in den Wind- und Niederschlagsmustern führt. Die Folgen können Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen oder Kälteeinbrüche in verschiedenen Teilen der Welt sein.</p>



<p>Die hohen Meerestemperaturen sind sowohl eine Ursache als auch eine Folge von El Niño. Einerseits begünstigen sie die Entstehung von El Niño, indem sie die Passatwinde abschwächen, die normalerweise das warme Oberflächenwasser nach Westen treiben. Andererseits verstärken sie El Niño, indem sie mehr Wasserdampf in die Atmosphäre abgeben, der die Erwärmung weiter anheizt.</p>



<p>Die genauen Mechanismen, die El Niño auslösen und beenden, sind noch nicht vollständig verstanden. Es gibt verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen können, wie zum Beispiel die Sonnenaktivität, die Vulkanaktivität oder die Ozeanzirkulation. Auch der Klimawandel könnte einen Einfluss haben, indem er die Meere generell wärmer macht und die Häufigkeit oder Intensität von El Niño verändert.</p>



<p>El Niño hat nicht nur Auswirkungen auf das Wetter, sondern auch auf das Leben im Meer. Die Erwärmung des Wassers kann zu einem Rückgang des Sauerstoffgehalts und des Planktons führen, was wiederum die Nahrungskette und die Fischbestände beeinträchtigt. Außerdem kann El Niño zu Korallenbleichen führen, bei denen die Korallen ihre symbiotischen Algen verlieren und absterben.</p>



<p>So sehen die Auswirkungen von El Niño aus. Auffallend ist, das es im Pazifik Ozean vorherrschend ist. Es erklärt ein Teil der Wetter Phänomen, aber nicht in dem Ausmaß. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="650" height="485" src="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/ElNinoLaNina.jpg" alt="" class="wp-image-378" srcset="https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/ElNinoLaNina.jpg 650w, https://blog.grams-it.com/wp-content/uploads/2025/04/ElNinoLaNina-300x224.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-tut-die-politik">Was tut die Politik?</h3>



<p>Die EU und Deutschland haben verschiedene Maßnahmen und Gesetze erlassen, um den Klimaschutz zu fördern und die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Einige Beispiele sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Europäische Klimagesetz, das die EU rechtlich verpflichtet, bis 2030 die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken und bis 2050 klimaneutral zu werden .</li>



<li>Das Klimaschutzgesetz, das die Klimaschutzziele für Deutschland festlegt, unter anderem eine Reduzierung der Emissionen um 65 Prozent bis 2030 und um 88 Prozent bis 2040 im Vergleich zu 1990, sowie die Erreichung der Treibhausgasneutralität bis 2045.</li>



<li>Die Überarbeitung des Emissionshandelssystems (EHS) der EU, das einen Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen festlegt und Anreize für Investitionen in klimafreundliche Technologien schafft.</li>



<li>Die Richtlinien über erneuerbare Energien und über die Energieeffizienz, die den Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch erhöhen und den Energieverbrauch senken sollen.</li>



<li>Die Verordnung über Landnutzung und Forstwirtschaft, die die Rolle der natürlichen Kohlenstoffspeicher wie Wälder und Moore stärkt.</li>



<li>Die Verordnung über CO₂-Emissionen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge, die die Emissionen dieser Fahrzeugkategorien verringern soll.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="das-problem">Das Problem?</h3>



<p>Eigentlich offensichtlich: viel zu wenig, viel zu langsam und viel zu spät. </p>



<p>Die oben genannten Maßnahmen hatten das Ziel die +1.5°C Grenze zu halten, was aber nun schon erledigt ist. Immer noch haben Lobbyisten, Geldgierige und Egomanen die Politik fest im Griff. Seit 50+ Jahren wissen wir, dass unsere Industrie und Konsumverhalten schlecht ist für uns und unsere Erde. Wir haben nur diese eine Erde. Eine Kolonie auf einem anderen Planeten wird sicherlich noch 50 Jahre dauern </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="die-aussicht">Die Aussicht?</h3>



<p>In 50 Jahren ist der Temperatur anstiègt, der expontentiell voranschreitet jenseits der +40°C Marke. Dann ist sicherlich ein vollständige Kollapse der Ökosysteme der Erde schon passiert und falls die Menschheit noch lebt dann sicherlich nur tief unter der Erde.</p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.grams-it.com/2024/03/03/die-menschheit-steuert-auf-ein-globales-aussterbeereignis-zu-klimakrise/">Die Menschheit steuert auf ein globales Aussterbeereignis zu: Klimakrise</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.grams-it.com">Grams IT - Blog</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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